Was  ist  INTR°A  ?

( Text :                      )


Die Interreligiöse Arbeitstelle (INTR°A) e.V.  ist der Zusammenschluss von Theologlnnen, PädagogInnen, Ökonomlnnen und anderen Interessierten, die durch Begegnungen und Publikationen den interreligiösen Dialog fördern wollen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten den Dialog zwischen den verschiedenen Religionen und Weltanschauungen für dringend geboten und möchten ihn in Kommunikation und Auseinandersetzung führen.

Begegnungen und Erfahrungen mit verschiedenen Glaubensweisen setzen eine beobachtende, analysierende und vorsichtig bewertende Begleitarbeit voraus, die sich der Unterstützung religionswissenschafllicher, theologischer, historischer und pädagogischer Forschung vergewissert.

So hält es die Interreligiösen Arbeitsstelle für dringend erforderlich, die Offenheit gegenüber anderen Religionen zu verstärken, theologisch zu begründen und zu vertiefen.

Der Gedanke von Toleranz und Versöhnung soll umfassend gefördert werden. Bewahrung, Vertiefung und Förderung der eigenen religiösen Identität und Spiritualilät sind dabei Grundlage eines weiterführenden Dialogs, der danach fragt, was die einzelnen Religionen von der Auslegung und Aktualisierung ihrer heiligen Schriften her zur Versöhnung unterschiedlich Glaubender bereits geleistet haben oder zu leisten imstande und bereit sind.

Dabei kann nicht verschwiegen werden, was einzelne Religionen in diesem Bereich versäumt und andere an Weiterführendem schon erbracht haben. Daraus ergeben sich gründlicher zu bedenkende Konsequenzen in folgender Richtung :

1. Dialog kann nur sinnvoll zwischen gleichen Partnern und Partnerinnen geschehen.

2. Absolutheitsansprüche einzelner Religionen (wie auch des Christentums) dürfen sich nur auf die Verbindlichkeit des eigenen Glaubens beziehen. Das erlaubt kein noch so verdecktes inklusives Denken, das die anderen religiösen Traditionen in irgendeiner Form als minderwertig einstuft. Es erlaubt auch kein inklusives Vereinnahmen (z.B. "anonyme" Christen, Buddhisten, Muslime usw.)

3. Das Missionsverständnis (besonders im christlichen Glauben) ist im Sinne eines persönlichen Zeugnisses und Engagements zu interpretieren, ohne dabei die anderen zur eigenen Glaubensweise bekehren zu wollen.

4. Die verschiedenen Religionen drücken nicht endgültige Wahrheit aus. Sie sind sprachliche, rituelle und spirituelle Annäherungen an das Transzendente. Ihre Aussagen sind vorläufig und bleiben revisionsbedürftig.

5. Religionen sind eingebunden in vielfältige Kulturen und differierende Denkweisen. Sie sind darum als unterschiedliche Wege zum Heil zu verstehen.

Ähnliches gilt natürlich für die Anschauungen, in denen ein Missionsverständnis zur Sprache kommt, das die Bekehrung zum eigenen Glauben im Sinne einer absoluten Wahrheit zur Voraussetzung macht.
Die Interreligiöse Arbeitsstelle bezieht sich darum verstärkt auf die religionspluralistische theologische Diskussion, wie sie in den angelsächsischen Ländern und in den Regionen mit multikulturellen Gesellschaften schon länger geführt wird.

Forschungsmöglichkeiten, Arbeitsergebnisse und vertiefte Informationen sollen durch praktische Begegnungen, Konferenzen, Meditationen und durch die Aufarbeitung einschlägiger Literatur ausgeweitet und weitervermittelt werden. Solche Zwischenbilanzen und Dokumentationen können Anregungen für Personen und Institutionen sein, die mit dieser Thematik beschäftigt sind.

Darum unterhält, sucht und erweitert die lnterreligiöse Arbeitsstelle Kontakte zu interreligiösen Organisationen und Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene, um sich auf diese Weise in das Netzwerk internationaler Versöhnungs- und Friedensarbeit einzubringen.
Solche Vermittlungstätigkeiten sollen in direkter Anbindung an Pädagogik, Didaktik, an die Praxis des Schullebens und im Kontakt mit religiösen Institutionen geschehen. Darin konkretisiert sich ebenfalls interreligiöse Arbeit.
Jedes Jahr verleihen wir im Rahmen eines Wettbewerbs den "INTR°A-Projektpreis für Komplementarität der Religionen" mit einem Preisgeld von 5.000 €.

Angesichts der Tatsache, dass unsere Welt als eine Welt durch mannigfaltige tödliche Bedrohungen herausgefordert ist, können dialogorientierte Beiträge nicht unwichtig sein, um die Zukunft glaubwürdiger als bisher wahrzunehmen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsstelle bringen praktische und wissenschaftliche Erfahrungen mit und stehen in unterschiedlichen religiösen ,,Kontexten".

Für die Studien- und Forschungsarbeit steht eine EDV-gestützte Fachbibliothek mit Archiv in Nachrodt/Wesfalen (mit Ausleihemöglichkeiten) zur Verfügung.

INTR°A ist als eingetragener Verein (e.V.) vom Finanzamt A!tena in Westfalen als gemeinnützig anerkannt.
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    What is INTR°A  ?


The Institute for Interreligious Studies (Interreligiöse Arbeitsstelle INTR°A e.V.) is an association of educationalists, theologians, teachers, economists and other interested people who want to promote interfaith dialogue through encounters and publications.

The members think that dialogue between various religions and ideologies, which they want to carry out through encounter in communications and discussions, is highly necessary.
Encounters with, and experiences of different faiths have to be accompanied by observation, analysis and careful evaluation supported by theological, historical and educational research.

The Interreligiöse Arbeitsstelle INTR°A e.V. believes that strengthening the openness towards other religions, and theologically supporting it and deepening it, is a priority.

The idea of tolerance and reconciliation should be extensively promoted. The preservation, deepening and support of one's own religious identity and spirituality are the basis for an ongoing dialogue, in which the question is asked: What have the various religions done so far and what are they able, ready, and willing to do in order to contribute to the reconciliation of people of different faiths, and how far can the interpretation and relevance of their scriptures help in this task?

We cannot conceal what some of the world religions have neglected in this field and what others have already achieved. Therefore it will be necessary to think more deeply about the following implications:

1.  Dialogue can only happen in a meaningful way between equal partners.

2.  Absolute claims of single religions (including Christianity) can only refer to the binding force of individual faith. Inclusive thinking, no matter how well hidden, that may label different religious traditions as being inferior, is not permitted, nor inclusive claims (e.g. by "anonymous" Christians, Buddhists, Muslims, etc.).

3.  The understanding of mission (especially in the Christian faith) must therefore be interpreted in the sense of personal testimony and engagement without trying to convert the other to one's own expression of faith.

4.  The different religions do not express the ultimate truth. They are linguistic, ritual, and spiritual  approaches to the transcendental. Their message is temporary and they require revisions.

5.  Religions form part of various cultures and different ways of thinking. Therefore they have to be  understood as varying ways to salvation.

This is also true for all ideologies that include an understanding of mission, i.e. they see mission as necessitating conversion to their own faith, which they see as absolute truth.
Therefore the Interreligiöse Arbeitsstelle draws upon the pluralistic religious-theological discussion which has already been established in the Anglo-Saxon countries and in regions with multi-cultural societies.

A special library is built up for inter-religious studies and research, supported by an electronical system (with possibilities of lending out objects).

Through practical encounters, meetings, meditations, and the study of specialist literature in this field information should be increased and spread.

The Interreligiöse Arbeitsstelle therefore maintains, seeks, and extends contacts with inter-religious organizations and institutions in order to participate in the network of international reconciliation and peace work.
We confer each year with a competition the "INTR°A-Project Award for the Complementation of Religions" including an amount of 5.000 €.

The further development and spreading of received knowledge and results is an important task, but so also is the documentation of interim findings.

Such activities are an important characteristic of inter-religious work and should be closely related to educational theory and teaching practice in the life of schools.

Taking into account the fact that our world as one world is challenged by various mortal threats, we need dialogue-orientated contributions in order to perceive the future more authentically than before.

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    qu'est-ce que l' INTR°A  ?

L'Institut de Recherches Interreligieuses (INTR°A) est une association de théologiens, pédagogues, économistes et autres personnes intéressées, qui veulent, par leurs rencontres et leurs publications, favoriser le dialogue entre les différentes religions.

Les collaborateurs et collaboratrices estiment que le dialogue entre les différentes religions et conceptions du monde est un impératif, et ils souhaitent qu'il se réalise dans un climat de communications et d’échanges.

Les rencontres et expériences de diverses formes de croyance requièrent que soit mené en même temps un travail d'observation, d'analyse et d’evaluation prudente, qui s'appuie sur des recherches en matière de sciences religieuses, de théologie, d'histoire et de pédagogie.

Aussi le groupe de travail qui se réunit au sein de l'Institut de Recherches Interreligieuses (et qui comporte des sous-groupes travaillant des thèmes particuliers) considère-t-il comme très urgent de renforcer l'esprit d'ouverture envers les autres religions, de le fonder et de l'approfondir sur le plan théologique.

Il faut dévélopper l'idée de tolérance et de réconciliation. La préservation, l’approfondissement et le progrès de sa propre identité religieuse et de sa spiritualité propre sont des conditions requises pour la poursuite du dialogue. Celui-ci porte sur la contribution que les différentes religions, interprétant et actualisant leurs textes sacrés, ont déjà apportée à la réconciliation entre croyants de différentes confessions et sur celle qu'ils sont disposés à lui apporter à l’avenir.

Sur ce point, il faut reconnaître, que certaines religions ne sont pas engagées dans ce domaine tandis que d'autres lui ont apporté des contributions novatrices.

Dès lors, il importe de réfléchir de façon approfondie à certaines questions:

1.   Le dialogue ne peut avoir un sens que s'il s'établit entre des partenaires égaux.

2.   La prétention de certaines religions (comme du christianisme) à posséder la vérité absolue ne doit se porter que sur le caractère obligatoire des propres croyances. Cela exclut tout mode de pensée inclusif, qui considérait, de quelque façon que ce soit, les autres traditions comme inférieures. Cela exclut tout autant toute prétention inclusive (par ex. des chrétiens „anonymes“, des bouddhistes „anonymes“, des musulmans „anonymes“, etc.

3.   L'esprit missionnaire (surtout de la foi chrétienne) doit se comprendre comme un témoignage et un engagement personnel sans vouloir convertir l’autre à sa propre façon de croire.

4.   Aucune des différentes religions n’exprime une vérité absolue. Elles ne sont que des tentatives d’expressions verbales, rituelles et spirituelles du transcendant. Ce qu’elles déclarent est provisoire et nécessite de continuelles revisions.

5.   Les religions sont intégrées dans de multiples cultures et dans des modes de pensée différents. Donc il faut les comprendre comme des voies de salut différentes.

Il en va de même bien sûr pour toutes conceptions qui préconisent une comprehension de la mission qui envisagerait la conversion à leur propre foi consdérée comme une vérité absolue.

L'Institut Interreligieux se consacre donc explicitement aux échanges de perspectives théologiques pluralistes tels qu’ils ont menés depuis assez longtemps déjà dans les pays anglo-saxons et dans les régions aux sociétés pluriculturelles.

Les instruments de recherche, de tels résultats de travaux et les informations approfondies seront publiés et diffusés par des rencontres, des conférences, des méditations et par l’étude de publications spécialisées. De tels résultats et pareilles documentations peuvent stimuler des personnes et des institutions qui travaillent les mêmes thèmes.

C'est pourquoi l'Institut entretient, cherche et élargit les contacts avec des organismes et institutions religieuses, sur le plan national et international pour s’insérer de cette façon dans le réseau qui se consacre à la réconciliation et à la paix internationales.
Chaque année nous octroyons, dans le cadre d’un concours, le Prix-INTR°A de 5000 € pour des projets qui promeuvent la complémentarité des religions.

Étant donné que notre monde est un monde vivant sous diverses menaces de mort, des contributions orientées sur le dialogue ne peuvent être dénuées d’interêt pour permettre d’entrevoir l’avenir d’une façon plus digne de confiance qu’il ne le fut jusqu’à present.
Les collaboratuers et collaboratrices de l’Institut de Recherches apportent leurs expériences pratiques et scientifiques car ils vivent dans des contextes religieux différents.

Pour le travail d’étude et de recherche l’Institut dispose d’une bibliothèque spécialisée dotée du traitement électronique des données à Nachrodt en Westphalie, avec des possibilités de prêt.

L’Institut de Recherches Interreligieuses (INTR°A e.V.) est reconnue d’utilité publique par le Bureau des contributions d’ Altena (Westphalie).

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    qué es INTR°A  ?


El Instituto de Estudios interreligiosos es una asociación de teólogos, pedágogos, economistas y otros interesados quienes a través de encuentros y publicaciones quieren promover el diálogo interreligioso.

Pensamos que el diálogo entre las diferentes religiones es urgente y queremos desarrollarlo en comunicación y debates.

Los encuentros y experiencias de las diferentes maneras de vivir y entender la Fe suponen un acompañamiento tanto de observación y análisis, como de una evaluación cuidadosa, combinado con una investigación teológica, histórica y pedagógica en el campo de las ciencias de religiones.

Nosotros, colaboradores del instituto interreligioso, trabajamos en grupos que se dedican a diferentes temas. Es nuestro más ferviente deseo, el fortalezer la apertura frente a otras religiones, trabajar y profundizar la fundación teológica.

Tolerancia y reconciliación son los temas claves. La base de un diálogo que se preocupa de lo que han aportado y de lo que están aportando las diferentes religiones a partir de sus sagradas escrituras y de sus actualizaciones para la reconciliación de los creyentes, es la fundación y la promoción de la identidad y espiritualidad religiosa de cada uno/a. No podemos negar lo que han omitido algunas religiones, pero si recordar lo bueno que han aportado otras.

A consecuencia hay que pensar más a fondo las siguientes cuestiones:

1.  Un diálogo fructífero tiene que darse entre partes iguales.

2.  Pretensiones absolutas de religiones particulares (como del cristianismo) pueden referirise a la obligación de la fe individual. Esto no permite ninguna forma de pensamiento inclusivo que de cualquier manera considera otras tradiciones religiosas como inferiories, ni tampoco pretensiones inclusivas (por ejemplo cristianos, budistas, musulmanes "anonimos", etc.).

3.  La visión de misión (especialmente en la fe cristiana) se entiende como un testimonio y compromiso personal sin convertir a otros por la fuerza. Las distintas religiones no expresan última verdad. Son acercamientos linguísticos, rituales y espirituales a lo transcendental. Su mensaje es de carácter temporal.

4.  Las religiones diferentes no exprimen la verdad última. Son acecaciones linguisticas, rituales y espirituales a la transcendencia. Sus anunciaciones son temporales y necesitan revisiones.

5.  Las religiones forman parte de varias culturas y distintas maneras de pensar. Por eso deben entenderse como diferentes caminos para conseguir el salvamiento.

Es lo mismo válido para todas las ideologías que incluyen una visión de misión necesitando la conversión a la fe propria, la cual se considera como la Fe absoluta.

El Instituto de Estudios Interreligiosos (INTR°A) se entiende dentro del marco de una discusión pluralista religiosa, como la que encontramos en los países anglo-sajones y en las sociedades multiculturales. Queremos facilitar y ampliar informaciones a través de encuentros, meditaciones, congresos e investigaciones. Es por esto que mantenemos y buscamos contactos con organizaciones e instituciones para formar parte de una red internacional de un trabajo de paz y reconciliación internacional. Es una tarea importante para transmitir y documentar nuestros conocimientos y resultados. Esta mediación se orienta también en el marco de la pedagogía y la didáctica así como en la práctica en las escuelas y colegios.

Coda ano conferimos con un concurso "Precio de INTR°A para proyectos en Conexión del complementaridad de los religiones" con una donación de 5.000 €.

Frente al hecho de que diferentes causas amenazan a muerte nuestro mundo, que es uno mundo, nos vemos obligados a aportar con contribuciones derivadas de un diálogo para un futuro más digno.

Nosotros como colaboradores del Instituto de Estudios Interreligiosos tenemos experiencias tanto prácticas como teóricas y nos movemos en diferentes contextos religiosos.

Para la investigación contamos con una biblioteca especializada, soccorido por un sistema electronica (con la posibilidad de prestar).

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    wat is INTR°A  ?


Het Interreligieus Studiecentrum (Interreligiöse Arbeitsstelle INTR°A e.V) brengt theologen, pedagogen, onderwijsgevenden, filosofen, economen en andere geïnteresseerden bij elkaar om door middel van ontmoetingen en publicaties de aandacht voor de interreligieuze dialoog te wekken.

De deelnemers vinden de dialoog tussen vertegenwoordigers van de verschillende godsdiensten en levensbeschouwingen van wezenlijk belang en willen dat dan ook uitdragen in bijeenkomsten, waarin met elkaar geleerd, gecommuniceerd en gediscussieerd wordt.

De ervaringen in de ontmoetingen met mensen uit de verschillende geloofstradities worden als uitgangspunt genomen voor observatie, analyse en voorzichtige geformuleerde evaluatie in begeleidingsprocessen, daarbij verzekerd van de kennis en ondersteuning van godsdienstwetenschappers, theologen, historici en pedagogen.

De Interreligiöse Arbeitsstelle INTRºA gelooft sterk in het belang van de openheid tussen vertegenwoordigers van de diverse religies te bevorderen en om deze theologisch te verantwoorden en te verdiepen. De gedachten van tolerantie en verzoening dienen indringend uitgedragen te worden. Behoud, verdieping en ondersteuning van de eigen religieuze identiteit en spiritualiteit vormen daarbij de basis voor een verdergaande dialoog, waarin de vragen worden gesteld in hoeverre zijn de afzonderlijke godsdiensten tot nu toe bereid en in staat geweest bij te dragen aan een uitleg en actualisering van hun heilige boeken zodanig dat deze bijdragen aan de verzoening van de verschillende geloven en wat hebben zij daar tot nu toe al aan gedaan, of zijn zij daartoe in staat, als zij er al wat aan willen doen.

Hierbij kan niet verzwegen worden, dat enige godsdiensten op dit vlak niets lieten zien daar waar andere al het nodige tot stand hebben gebracht. Daaruit kunnen toch een aantal diepgaande consequenties afgeleid worden, die leiden tot de volgende opvattingen:

1. Dialoog kan alleen dan van betekenis zijn als er sprake is van gelijkwaardige partners.

2. De exclusieve aanspraak op de afzonderlijke godsdienst (inclusief het christendom) kan alleen maar betrekking hebben op de verplichtingen van het individuele geloof. Dat sluit een impliciet denken, hoe verborgen ook aanwezig, die de andere religieuze traditie in welke vorm dan ook als inferieur beschouwt, uit. Dus ook geen impliciete claims (bijv. "anonieme" christenen, boeddhisten, moslims, enz.).

3. Het begrip zending/missie (zoals dat vooral aanwezig is in het christelijke geloof) dient te worden geïnterpreteerd als een persoonlijk getuigenis en een voor het individu betekenisvol engagement, zonder daarbij de ander tot zijn manier van geloven te willen bekeren.

4. De verschillende religies drukken niet de absolute waarheid uit. Zij zijn taalkundige, rituele en spirituele benaderingen van het transcendente. Hun boodschappen hebben een voorlopig karakter en blijven onderhevig aan verbetering.

5. Religies vormen een onderdeel van een veelvoud aan culturen en verschillende denkwijzen. Men kan hen om die reden zien als te onderscheiden wegen naar het heil.

Hetzelfde geldt natuurlijk ook voor al die ideologieën, waarin een begrip van missie aan de orde komt, die de bekering tot het eigen geloof in de betekenis van de absolute waarheid als voorwaarde voor het gesprek stelt.

De Interreligiöse Arbeitsstelle wil zich daarom sterk richten op de godsdienstpluralistische theologische discussie, zoals deze in de Angelsaksische landen en in gebieden met een multiculturele samenleving al langer gevoerd worden.

De Interreligiöse Arbeitsstelle wil ontmoetingen, conferenties en meditatieve bijeenkomsten beleggen om praktisch onderzoeksmogelijkheden te bespreken, de resultaten uit de dagelijkse praktijk met de deelnemers te delen en de verdieping aan te bieden door middel van sprekers en literatuur.

Er is een uitgebreide bibliotheek opgebouwd, waarin literatuur is verzameld uit over vele godsdiensten en waarin allerhande interreligieuze studies en praktijkervaringen aanwezig zijn om personen en instellingen, die met deze thematiek bezig zijn de mogelijkheden te geven zich te laten prikkelen voor verdergaande praktijk en onderzoek. De bibliotheek met het archief staat in Nachrodt/Westfalen.

Er bestaat een elektronisch toegankelijk systeem om het materiaal te vinden. Teven zijn er uitleenmogelijkheden.

De Interreligiöse Arbeitsstelle onderhoudt, zoekt en breidt daarom steeds verder de contacten uit met interreligieuze organisaties en instituten, zowel op nationaal als op internationaal niveau. Op deze manier wil zij in de netwerken steeds de thema’s van werken met verzoening en vrede inbrengen.

Zo zal vooral directe betrokkenheid tussen mensen uit de pedagogiek, de didactiek, de praktijk van het schoolleven en vertegenwoordigers van religieuze instellingen gestimuleerd worden om een uitwisseling van kennis en ervaringen te bewerkstelligen. Interreligieus werken laat zich het beste op de werkvloer zien.

Vanwege het feit dat in onze wereld voortdurend de dodelijke dreigingen aanwezig zijn, kunnen op dialoog gerichte bijdragen van betekenis zijn om op deze wijze in de toekomst de geloofwaardigheid te blijven uitstralen.

Alle betrokkenen bij het Studiecentrum brengen praktische en wetenschappelijke ervaringen in en doen dat vanuit de context van de onderscheiden godsdienstige stromingen, waartoe zij behoren.

Beginn

11 / 2011