Peace-Light of the Abrahamic Religions
The artist Leo Lebendig is a light-painter, who created a large and phantastic
spherical light as a signal for peace-making among the faithfuls of Jewry,
Christianity, Islam and other religions in the immediate vicinity of the
own town as well as all over the world.
He and his friends, being organized in the International Peace-Forum Dortmund
(Internationales Friedensforum Dortmund: IFF), did realise this signal of
peace in their own church during the year 2005. The IFF was established in
2001 after Nine Eleven. Some inhabitants of a deprived district of Dortmund
at that time came together with the objective to promote cooperation and
partnership among the members of different religions and cultures. The idea
of the TWINS-project is to bring the Peace-Light and its message from Dortmund
into some more cities of the European Capital of Culture RUHR.2010 and to
join it with its twin-towns and the two other Capitals of Culture in the
different European countries.
The artwork of the Peace-Light is composed by 512 elements. Half of them
are perforated with symbols of the three abrahamic religions: a jewish menorah,
a christian cross and a calligraphy of the name of Allah for the Muslims.
These signs have got a gaily coloured effect on each other by keeping their
own identity. Their spiritual sphere will be installed and illuminated in
some historical or significant public buildings (like an ancient monument,
a town hall, the foyer of a theatre or a location in a synagogue, a church
or a mosque or somewhere else). We are looking for some motivated persons
or committed groups in the twin-towns, who can imagine to realise an installation
of the Peace-Light and organise - if possible - a local event that fits to
this special message of freedom, participation and peace. We hope to inspire
confidence in the power to make peace by dedicated groups and people interconnecting
all religions throughout Europe.
Kulturhauptstadt Ruhr 2010 und Jerusalem 2011 :
Projekt "Friedenslicht der Religionen: Lichtkugel, Stern, Säule"
Die Installation des Lichtkörpers an besonderen religiös/kulturell
geprägten Orten soll als ein Zeichen für die gegenseitige Achtung
der jeweils Anderen verstanden werden: Die Ausübung der unterschiedlichen
Religionen im eigenen, nachbarschaftlich erlebten Milieu - sei sie städtisch-regional
und damit unmittelbar oder international, d.h. medial vermittelt gelebt -
bedeutet im kommunalen, nationalen und internationalen Kontext identische
Vielfalt, schenkt Leben.
Projektplan - Entwurf:
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und
Realisierungen:
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und
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Friedenslicht in Jerusalem:
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und
Bericht und Bildergalerie aus der Dormitio-Abtei in Jerusalem:
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Der Weg verbindet Orte
Das Projekt sieht als Ausgangspunkt für den Weg des FRIEDENSLICHTES
im Jahr 2010 Israel als Ursprungsland vor, von dem die abrahamitischen
Religionen ihren Ausgang genommen haben: in israelischen Städten, die
mit den Städten des Ruhrgebiets durch Partnerschaften verbunden sind
(twin towns). Über die Kulturhauptstädte Istanbul und Pécs
sowie weitere europäische Partnerstädte soll die Reise zu der im
Kernland Europas gelegenen Kulturhauptstadt RUHR.2010 führen, dem postindustriellen
Ballungszentrum an Rhein und Ruhr. Hier werden die Bewohner die Gäste
an unterschiedlichen Orten (im Rathaus, Industriedenkmal, dem Konzerthaus
und Theater, der Kirche, den Räumlichkeiten einer Moschee oder Synagoge)
unter dem FRIEDENSLICHT empfangen.
Erläuterungen des Künstlers zur Symbolik und Technik der Lichtkugel
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( PDF-Dokument, 140 KB )
Biografisches zu Leo Lebendig
Leo Lebendig wurde 1939 kurz vor Kriegsbeginn in Arnsberg im Sauerland geboren.
Im Nachkriegsdeutschland wächst er, frühzeitg zu gestalterischer
Tätigkeit angeleitet, in Auseinandersetzung mit dem Versuch des Begreifens
der historischen Vergangenheit und des Erwerbs der Bildsprache der
nun geltenden »Abstrakten Kunst» auf. Heute, zu Beginn des neuen
Jahrtausends und im Bewusstsein der die Menschheit tödlich bedrohenden
Gefahren, umschreibt Leo Lebendig seine Tätigkeit als Licht-Maler mit
dem Begriff : "Initiatorische Kunst" – "Sie markiert die Fahrt des Geistes
auf den Wellen des Lichts und öffnet der Seele das Tor zum Lebendigen".
Leo Lebendigs künstlerischer Weg ist bestimmt durch die Dialektik von
Produktion und Reflexion. Die ständige Ist-Wert-Bestimmung der schöpferischen
Tat als eines intentionalen Artefakts führt zu stets neuen Phasen der
Kunst- und Lebensbewältigung.
Kunst ist ...
Sehnsucht, in den Dingen zu sein. 1964
Sehnsucht, in den Menschen zu sein. 1973
Sehnsucht, in mir selbst zu sein. 1984
Sein – Mensch sein. 1991
Sehnen nach dem Einssein mit Gott. 2000
So stellt Leo Lebendig in den 60er Jahren, noch mit seinem Geburtsnamen Hans
Jürgen Troegel signiert, von der Liebe zu Miró durchdrungene
kalligraphische Bilder aus – erklärt im nächsten Jahrzehnt den
Aufbau des freien Kommunikationszentrums«Nachbarschafts-Haus Dortmund-Wambel»
zum Sozialen Kunstwerk – entdeckt in den 80er Jahren beim beidhändigen
Malen sein Selbst und seinen Künstlernamen «Leo Lebendig»
– begegnet im folgenden Jahrzehnt seinem «Licht des Lebens» und
entschlüsselt sein «Lebensbild» mit dem Titel »Erkenne
dich selbst, oh Mensch!» oder «Alle Wege führen zu Gott».
Heute bezaubert Leo Lebendig landesweit die Besucher von Kirchen und öffentlichen
Räumen durch seine raumgreifenden Lichtinszenierungen, die mit der geistigen
Kraft der Farbe den nach friedlichem Zusammenleben Suchenden den Weg erhellen.
Dortmund, Oktober 2007
02 / 2011